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Sparfähigkeit

22. Juli
1 Min. Lesezeit

Sparfähigkeit bezeichnet die finanzielle Möglichkeit eines Wirtschaftssubjekts (z. B. einer Privatperson oder eines Haushalts), einen Teil seines Einkommens zurückzulegen und Ersparnisse zu bilden. Sie wird vor allem durch die Höhe des verfügbaren Einkommens bestimmt. Je höher das Einkommen und je geringer die laufenden Ausgaben sind, desto größer ist in der Regel die Sparfähigkeit. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 575)


Beispiel: Eine Arbeitnehmerin verdient monatlich 3.000 Euro netto und benötigt 2.400 Euro für ihre laufenden Ausgaben. Die verbleibenden 600 Euro kann sie regelmäßig sparen. Aufgrund ihres Einkommens und ihrer finanziellen Situation verfügt sie über eine gute Sparfähigkeit.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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