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Sozialismus

22. Juli
1 Min. Lesezeit

Sozialismus ist eine politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Ordnung beziehungsweise Ideologie, die das Gemeinwohl, soziale Gleichheit und den sozialen Ausgleich in den Mittelpunkt stellt. Er kritisiert die sozialen Ungleichheiten des Kapitalismus und strebt eine gerechtere Verteilung von Gütern und Einkommen an. Häufig ist der Sozialismus mit der Vergesellschaftung oder Verstaatlichung wichtiger Produktionsmittel verbunden. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 561 ff.)


Beispiel: Ein sozialistisches Wirtschaftssystem kann vorsehen, dass große Unternehmen der Energieversorgung oder des öffentlichen Verkehrs im Eigentum des Staates stehen, damit ihre Leistungen allen Bürgern gleichermaßen zugutekommen und nicht in erster Linie der Gewinnerzielung dienen.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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