Sozialisationshypothese
- Andreas Armster

- 9. Juli
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Die Sozialisationshypothese besagt, dass Werte durch die Erfahrungen und Einflüsse in der Kindheit und Jugend geprägt werden. Wer in Zeiten von Wohlstand und Digitalisierung aufwächst, entwickelt andere Wertvorstellungen als jemand, der z. B. in einer Krisenzeit sozialisiert wurde. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 166)
Beispiel: Eine Person, die in den 2000er-Jahren mit Internet und Globalisierung aufgewachsen ist, legt mehr Wert auf Individualität und Selbstverwirklichung – im Gegensatz zu jemandem, der in den 1950er-Jahren mit Fokus auf Pflichtgefühl und Gemeinschaftsdenken sozialisiert wurde.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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