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Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung

23. Juli
1 Min. Lesezeit

Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) ist ein vom Bund im Jahr 2008 im Zuge der Finanzkrise eingerichteter Fonds zur Stabilisierung des deutschen Finanzsystems. Seine Aufgabe besteht darin, Finanzunternehmen bei Liquiditätsproblemen zu unterstützen, ihre Eigenkapitalausstattung zu stärken und Risiken für das Finanzsystem zu begrenzen. Hierzu kann der Fonds unter anderem Garantien übernehmen, Risikopositionen aufkaufen oder sich finanziell an Unternehmen beteiligen. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 551)


Beispiel: Während der Finanzkrise stellte der SoFFin deutschen Banken finanzielle Hilfen zur Verfügung, damit diese zahlungsfähig blieben und die Stabilität des deutschen Finanzmarktes gesichert werden konnte.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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