Solidarität
Solidarität bezeichnet das Gefühl der Zusammengehörigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung füreinander zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Sie kann sich sowohl auf einzelne Personen (z. B. Familie und Freunde) als auch auf größere Gemeinschaften und die Gesellschaft insgesamt beziehen. Solidarität ist ein wichtiger Grundsatz des sozialen Zusammenlebens und bildet die Grundlage vieler sozialer Sicherungssysteme. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 552 f.)
Beispiel: In der gesetzlichen Sozialversicherung zahlen alle Versicherten Beiträge ein. Menschen mit einem höheren Einkommen unterstützen dadurch indirekt diejenigen, die beispielsweise krank, arbeitslos oder pflegebedürftig sind. Dieses gegenseitige Einstehen ist ein Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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