Simultanplanung
Aktualisiert: 9. Okt.
Die Simultanplanung ist ein methodisches Grundprinzip zur Sicherung der Flexibilität bei einer zeitlich mehrstufigen Planung. Dabei werden bereits bei der Planung alternative zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten berücksichtigt, sodass das Unternehmen auf unterschiedliche Entwicklungen reagieren kann. Es wird zwischen starren und flexiblen Verfahrensvarianten unterschieden. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 216)
Beispiel: Ein Unternehmen plant die Produktion für die nächsten drei Jahre und berücksichtigt bereits unterschiedliche Szenarien: steigende Nachfrage, gleichbleibende Nachfrage und Nachfragerückgang. Je nach tatsächlicher Entwicklung kann es seine Produktionsmengen und Kapazitäten entsprechend anpassen.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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