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Siegfried Bernfeld

23. Aug.
1 Min. Lesezeit

Siegfried Bernfeld (1892–1953) war ein Pädagoge, der Psychoanalyse und Marxismus miteinander verbinden wollte. In seiner pädagogischen Arbeit setzte er sich für eine antiautoritäre, selbstbestimmte und repressionsfreie Erziehung ein und kritisierte traditionelle Formen der Pädagogik. (vgl. Böhm/Seichter 2018, S. 64 f.)


Beispiel: In einer Schule lässt Bernfeld Schülerinnen und Schüler bei Entscheidungen über die Schulgemeinde mitbestimmen, anstatt ihnen Regeln ausschließlich von Lehrkräften vorzugeben. Dadurch sollen Selbstbestimmung und eine möglichst repressionsfreie Entwicklung gefördert werden.


Böhm, W.; Seichter, S. (2018): Wörterbuch der Pädagogik. 17. Auflage. Paderborn: Ferdinand Schöningh

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