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Sicherheitskoeffizient beim Bruttoertrag

Der Sicherheitskoeffizient beim Bruttoertrag gibt an, um wie viel Prozent der Bruttoertrag (Zinsüberschuss und Provisionsüberschuss) maximal sinken darf, ohne dass die Bank Verluste schreibt. Er wird berechnet, indem die Reingewinnspanne vor Steuern durch die Bruttoertragsspanne geteilt wird und stellt den Kehrwert des Kostenhebels beim Bruttoertrag dar. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 98 f.)


Beispiel: Liegt die Reingewinnspanne bei 0,90 % und die Bruttoertragsspanne bei 2,99 %, ergibt sich ein Sicherheitskoeffizient von ca. 30,10 %. Das bedeutet, der Bruttoertrag könnte um rund 30 % fallen, ohne dass die Bank in die Verlustzone gerät.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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