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SHRM-Ansatz der Michigan School

Der SHRM-Ansatz der Michigan School (1980er) verbindet Unternehmensstrategie, Organisationsstruktur und strategisches Personalmanagement (HRM). Unternehmensstrategie bestimmt dabei, welche Produkte auf welchen Märkten angeboten werden. Die Organisationsstruktur wird strategiekonform gestaltet, um Prozesse effizient umzusetzen. Das HRM sorgt dafür, dass das passende Personal für die Strategie gewonnen, entwickelt und eingesetzt wird. Wichtig ist die Abstimmung dieser Bereiche untereinander (internal fit) sowie mit der externen Umwelt (external fit). Das HRM umfasst vier Kernfunktionen: Personalauswahl, Leistungsbeurteilung, Vergütung und Personalentwicklung, die im sogenannten HR-Kreislauf aufeinander abgestimmt sind, um die Unternehmensleistung zu optimieren. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 91 ff.)


Beispiel: Ein Technologieunternehmen, das eine Wachstumsstrategie verfolgt. Die Unternehmensstrategie legt fest, neue Softwareprodukte auf internationalen Märkten anzubieten. Die Organisationsstruktur wird daraufhin so angepasst, dass schnelle Entwicklungsprozesse und Vertriebsprozesse möglich sind. Gleichzeitig stellt das HRM sicher, dass qualifizierte Softwareentwickler eingestellt, gefördert und motiviert werden, um die Strategie erfolgreich umzusetzen. Dadurch sind alle Bereiche auf das gemeinsame Ziel ausgerichtet.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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