Shortfallrestriktion
- Andreas Armster

- 29. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Die Shortfallrestriktion ist eine Risikobedingung, die festlegt, dass die Wahrscheinlichkeit, eine bestimmte Mindestrendite zu unterschreiten, höchstens einen vorgegebenen Wert betragen darf. (vgl. Heitmann/Skill/Weiß 2022, S. 131 ff.)
Beispiel: Ein Investor möchte sicherstellen, dass die Rendite seines Portfolios nur mit höchstens 10 % Wahrscheinlichkeit unter 0,2 % fällt. Daher berücksichtigt er bei seiner Anlageentscheidung nur solche Portfolios, bei denen dieses Risiko eingehalten wird. Unter mehreren möglichen Portfolios wählt er dann dasjenige aus, das die höchste erwartete Rendite bietet und gleichzeitig diese Verlustgrenze respektiert.
Heitmann, D.; Skill, T.; Weiß, C. (2022): Finanzmathematik. Eine Einführung für Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Praxis. Berlin: Springer Gabler



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