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Separationstheorem nach Fisher

Das Separationstheorem nach Fisher besagt, dass auf einem vollkommenen Kapitalmarkt Investitionsentscheidungen unabhängig von der Finanzierungsentscheidung und den individuellen Konsumpräferenzen der Investoren getroffen werden können. Unternehmen können demnach zuerst die vorteilhaftesten Investitionen auswählen, ohne sich um die persönliche Konsumplanung oder die Art der Finanzierung kümmern zu müssen. Die optimale Kapitalaufteilung zwischen Konsum heute und Investitionen für die Zukunft wird anschließend durch die Investoren selbst bestimmt. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 18 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen überlegt, in eine neue Produktionsmaschine zu investieren. Nach dem Separationstheorem wählt das Unternehmen zuerst die Maschine aus, die den höchsten Unternehmenswert liefert, unabhängig davon, ob die Investition durch Eigenkapital, Fremdkapital oder eine Mischung finanziert wird. Danach entscheiden die Eigentümer individuell, wie viel Geld sie heute konsumieren und wie viel sie in das Unternehmen reinvestieren oder sparen.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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