Selbstwahrnehmung
- Andreas Armster

- 19. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Selbstwahrnehmung bedeutet, die eigenen Gefühle, Gedanken, Bedürfnisse und körperlichen Signale bewusst wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Sie ist die Grundlage für Selbstkontakt und Selbstachtung und ermöglicht es, in Stresssituationen innezuhalten, zu spüren, was man selbst braucht, und so authentisch und präsent in Beziehung zu anderen zu treten. (vgl. Klaffke 2024, S. 47 f.)
Beispiel: Eine Lehrkraft merkt während der Stunde, dass sie unruhig und ärgerlich wird, weil mehrere Schüler tuscheln. Statt sofort streng zu reagieren, hält sie kurz inne, atmet tief durch und erkennt: „Ich bin gerade gestresst, weil ich das Gefühl habe, die Klasse hört mir nicht zu.“ Sie sagt dann ruhig: „Ich merke, dass mich das Tuscheln ablenkt. Ich brauche Ruhe, um die Aufgabe gut erklären zu können.“
Klaffke, T. (2024): Klassenführung neu denken. Classroom Management in herausfordernden Zeiten. Hannover: Kallmeyer in Verbindung mit Klett



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