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Selbstorganisationstheorie

Die Selbstorganisationstheorie beschreibt, dass komplexe Systeme (z. B. Unternehmen oder soziale Gruppen) sich ohne zentrale Steuerung selbst entwickeln, anpassen und ordnen können. Dabei entstehen Strukturen, Prozesse und Entscheidungen aus dem Zusammenspiel der einzelnen Elemente im System. Sie geht davon aus, dass solche Systeme flexibel auf Veränderungen reagieren und ihre Ordnung eigenständig weiterentwickeln. (vgl. Wolf 2023, S. 425 ff.)


Beispiel: In einem Unternehmen organisieren Teams ihre Arbeitsabläufe selbst, treffen eigenständig Entscheidungen und passen sich flexibel an neue Aufgaben an, ohne dass alles von der Führung vorgegeben wird.


Wolf, J. (2023):  Organisation, Management, Unternehmensführung. Theorien, Praxisbeispiele und Kritik. 7. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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