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Selbstorganisationstheoretische Ansatz

27. Aug.
1 Min. Lesezeit

Der selbstorganisationstheoretische Ansatz ist ein umweltorientierter Ansatz, der Unternehmen als Systeme betrachtet, in denen sich Entscheidungen, Strukturen und Prozesse teilweise selbst steuern und entwickeln. Deshalb werden insbesondere dezentrale Entscheidungskompetenzen und eine stärkere Eigenverantwortung nachgelagerter Einheiten als sinnvoll angesehen. (vgl. Macharzina/Wolf 2023, S. 97 ff.)


Beispiel: In einem Unternehmen entscheidet eine einzelne Filiale selbstständig über die Gestaltung ihres Sortiments, anstatt jede Entscheidung von der Unternehmenszentrale genehmigen zu lassen. Die Mitarbeitenden vor Ort können dadurch schnell auf Veränderungen der Nachfrage reagieren. Die Unternehmensleitung gibt lediglich Rahmenbedingungen vor, während die konkreten Entscheidungen dezentral in der Filiale getroffen werden.


Macharzina, K.; Wolf, J. (2023): Unternehmensführung. Das internationale Managementwissen Konzepte – Methoden – Praxis. 12. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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