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Selbstmodifikationsprogramme

Selbstmodifikationsprogramme sind geplante Methoden, mit denen Menschen ihr eigenes Verhalten gezielt verändern, indem sie Prinzipien der operanten Konditionierung anwenden. Dabei werden gewünschte Verhaltensweisen systematisch verstärkt und unerwünschte reduziert, zum Beispiel durch klare Zielsetzungen, Zwischenziele und Belohnungsschemata, um positive Gewohnheiten wie Sport treiben oder Lernen zu fördern und negative wie Rauchen oder übermäßigen Süßigkeitenkonsum zu verringern. (vgl. Rinck 2016, S. 83 ff.)


Beispiel: Wenn jemand jeden Tag 10 Minuten joggen möchte: Er legt sich einen Kalender an, bei jedem erfolgreich gelaufenen Tag bekommt er einen kleinen Anreiz, etwa einen Sticker oder eine kleine Belohnung, und so steigt nach und nach die Wahrscheinlichkeit, dass er regelmäßig joggt.


Rinck, M. (2016): Lernen. Ein Lehrbuch für Studium und Praxis. Stuttgart: Kohlhammer

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