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Selbstkontakt

Selbstkontakt bedeutet, mit den eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und inneren Zuständen bewusst in Verbindung zu sein. Er beschreibt die Fähigkeit, inmitten von Stress oder Hektik innezuhalten, wahrzunehmen, was man gerade braucht, und liebevoll mit sich selbst umzugehen. Selbstkontakt ist die Grundlage für Selbstachtung und ermöglicht es, authentisch und wirksam in Beziehung zu anderen zu treten. (vgl. Klaffke 2024, S. 47 f.)


Beispiel: Eine Lehrerin bemerkt, dass sie während des Unterrichts ungeduldig und gereizt wird. Statt sofort streng zu reagieren, hält sie kurz inne, atmet tief durch und spürt, dass sie eigentlich erschöpft ist. Sie erkennt ihr Bedürfnis nach Ruhe und entscheidet, eine kurze stille Arbeitsphase einzubauen – so sorgt sie für sich selbst und bleibt authentisch gegenüber den Schülern.


Klaffke, T. (2024): Klassenführung neu denken. Classroom Management in herausfordernden Zeiten. Hannover: Kallmeyer in Verbindung mit Klett

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