Sekundärabweichung
Aktualisiert: 9. Okt.
Sekundärabweichung bezeichnet im Rahmen der Abweichungsanalyse die Abweichung, die durch die Überschneidung von Preisabweichungen und Verbrauchsabweichungen entsteht. Sie entspricht der multiplikativen Verknüpfung von Preisänderungen und Mengenänderungen und ist erforderlich, damit die Gesamtabweichung vollständig erklärt werden kann. Sie kann kumulativ, proportional oder symmetrisch auf Preisabweichung und Verbrauchsabweichung verteilt werden, wobei die proportionale und symmetrische Verrechnung keine ökonomisch eindeutige Interpretation ermöglichen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 214 f.)
Beispiel: Der geplante Materialverbrauch beträgt 100 kg zu 10 € je kg (1.000 €). Tatsächlich werden 110 kg zu 12 € je kg verbraucht (1.320 €). Die Preisabweichung beträgt 200 €.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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