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Schwellenpreise

23. Juli
1 Min. Lesezeit

Schwellenpreise sind staatlich festgelegte Mindestpreise für bestimmte Agrarprodukte, die bei der Einfuhr in die Europäische Union gelten. Sie dienen dem Schutz des europäischen Agrarmarktes vor zu günstigen Importen und bilden die Grundlage für die Berechnung von Abgaben und Erstattungen im Agrarhandel. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 546)


Beispiel: Die EU legt für Weizen einen Schwellenpreis von 250 Euro pro Tonne fest. Kostet importierter Weizen auf dem Weltmarkt nur 180 Euro pro Tonne, wird eine Importabgabe von 70 Euro erhoben. Dadurch steigt der Preis des importierten Weizens auf 250 Euro und europäische Landwirte werden vor zu billigen Importen geschützt.


May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag

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