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Schwebende Absatzgeschäfte

Schwebende Absatzgeschäfte sind noch nicht erfüllte Verkaufsverträge, bei denen Lieferung und Gegenleistung noch ausstehen und bei denen ein drohender Verlust entsteht, wenn die Herstellungs- oder Beschaffungskosten die vereinbarte Gegenleistung übersteigen. (vgl. Roos 2024, S. 324)


Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Produkte zu einem fest vereinbarten Preis, obwohl die Rohstoffkosten unerwartet stark gestiegen sind. Da die Herstellungskosten nun über dem Verkaufspreis liegen und die Lieferung noch aussteht, liegt ein schwebendes Absatzgeschäft mit drohendem Verlust vor, für den eine Drohverlustrückstellung gebildet wird.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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