Schulmodell der Berufsausbildung
- Andreas Armster

- 25. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Das Schulmodell der Berufsausbildung, auch bürokratisches Modell genannt, ist ein System, in dem der Staat die Berufsausbildung vollständig plant, organisiert und kontrolliert. Die Ausbildung findet in Vollzeitschulen statt, ist stark pädagogisch geprägt und kaum mit der betrieblichen Praxis verbunden. (vgl. Schelten 2010, S. 86 f.)
Beispiel: In Frankreich besuchen Jugendliche nach der Schule eine staatliche Berufsschule, um z. B. einen Abschluss im Verwaltungsbereich zu machen. Die Ausbildung findet dort rein schulisch statt, ohne verpflichtende Praxisphasen im Betrieb.
Schelten, A. (2010): Einführung in die Berufspädagogik. 4. Auflage. Stuttgart: Franz Steiner Verlag


Kommentare