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Schuldscheindarlehen

Ein Schuldscheindarlehen ist ein langfristiger, großvolumiger Kredit mit anleiheähnlichen Merkmalen, den Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen direkt bei Kapitalsammelstellen (z. B. Versicherungen, Pensionskassen) aufnehmen. Es ist nicht börsengehandelt, der Schuldschein dient vor allem als Beweisurkunde, und die Tilgung erfolgt meist in Raten nach einer Anfangsphase ohne Zahlungen. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 321 ff.)


Beispiel: Die Deutsche Telekom AG nimmt bei einer Versicherungsgesellschaft ein Schuldscheindarlehen über 100 Mio. € mit einer Laufzeit von 10 Jahren auf. Die Tilgung beginnt nach 2 tilgungsfreien Jahren und erfolgt anschließend in jährlichen Raten. Als Sicherheit wird eine erstrangige Grundschuld auf ein Firmengrundstück gestellt. Das Darlehen wird nicht an der Börse gehandelt, der Schuldschein dient lediglich als Nachweis der Forderung.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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