Schlupfzeitregel
- Andreas Armster

- 31. Dez. 2025
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Die Schlupfzeitregel ist eine Prioritätsregel in der Kapazitätsplanung, bei der Aufträge mit der geringsten Schlupfzeit bevorzugt bearbeitet werden. Die Schlupfzeit ist die Differenz zwischen dem Liefertermin eines Auftrags und der noch verbleibenden Durchlaufzeit. Aufträge, bei denen diese Differenz am kleinsten ist, haben höchste Priorität, um Terminüberschreitungen zu vermeiden. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 324)
Beispiel: Auftrag A: Liefertermin in 10 Tagen, restliche Durchlaufzeit 7 Tage, Schlupfzeit = 3 Tage; Auftrag B: Liefertermin in 12 Tagen, restliche Durchlaufzeit 6 Tage, Schlupfzeit = 6 Tage. Nach der Schlupfzeitregel wird zuerst Auftrag A bearbeitet, da die Schlupfzeit kleiner ist.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag



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