Schichtmodelle
- Andreas Armster

- 14. Juli
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Schichtmodelle sind Arbeitszeitmodelle, bei denen sich Arbeitnehmer nach einem festen Rhythmus in Frühschichten, Spätschichten und Nachtschichten abwechseln. Sie werden eingesetzt, wenn Betriebe rund um die Uhr oder zu unterschiedlichen Tageszeiten arbeiten müssen – z. B. in Krankenhäusern, Produktionsbetrieben oder Call-Centern. Die Schichtfolge kann vorwärts, rückwärts oder chaotisch verlaufen. Ziel ist es, Personalbedarf, Gesundheit und Erholungszeiten in Einklang zu bringen. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 285 ff.)
Beispiel: In einem Krankenhaus arbeiten Pflegekräfte in einem rollierenden Schichtsystem: Drei Tage Frühschicht, zwei Tage Spätschicht, zwei Tage Nachtschicht, danach zwei Tage frei. So ist die Versorgung rund um die Uhr sichergestellt.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg


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