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Schanz-Haig-Simons-Ansatz

Der Schanz-Haig-Simons-Ansatz definiert Einkommen sehr umfassend: Als Einkommen gilt jeder Zuwachs der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, unabhängig davon, ob er aus Arbeit, Vermögen oder Wertsteigerungen stammt. Er bildet die Grundlage eines breiten Einkommensbegriffs. (vgl. Eggert/Minter 2013, S. 176)


Beispiel: Eine Person verdient 50.000 € Gehalt und ihr Aktienportfolio steigt im selben Jahr um 10.000 € im Wert. Nach dem Schanz-Haig-Simons-Ansatz würde beides als Einkommen gelten; also insgesamt 60.000 €, auch wenn die Aktien noch nicht verkauft wurden.


Eggert, W.; Minter, S. (2013): Kompakt-Lexikon. Finanzwissenschaft. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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