Sammelbewertungsverfahren
Sammelbewertungsverfahren sind vereinfachte Verfahren zur Bewertung gleichartiger Vermögensgegenstände, z. B. Waren im Lager. Statt jeden einzelnen Gegenstand einzeln zu bewerten, wird ein gemeinsamer Wert für die Gruppe ermittelt. (vgl. Schneck 2018, S. 875 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen hat 1.000 gleiche Schrauben zu unterschiedlichen Preisen gekauft: insgesamt für 5.000 €. Statt jede Schraube einzeln zu bewerten, wird z. B. der Durchschnittspreis von 5 € pro Schraube verwendet. Der Lagerbestand wird damit insgesamt mit 5.000 € bewertet.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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