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Sachkostenspanne

Die Sachkostenspanne beschreibt, wie hoch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen einer Bank – also alle Kosten außer Personalaufwand – im Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme ausfallen. Dazu zählen beispielsweise Mieten, IT-Kosten, externe Dienstleistungen oder Abschreibungen auf Anlagen. Die Kennzahl zeigt, wie effizient eine Bank mit ihren sachbezogenen Ressourcen wirtschaftet. Steigt die Spanne, bedeutet das meist höhere laufende Kosten ohne entsprechenden Produktivitätszuwachs; sinkt sie, deutet das auf eine bessere Kosteneffizienz hin. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 80)


Beispiel: Eine Bank weist im Jahr Sachkosten von insgesamt 40 Mio. € aus, etwa für IT-Systeme, Filialmieten und Abschreibungen. Gleichzeitig beträgt ihre durchschnittliche Bilanzsumme 20 Mrd. €. Damit ergibt sich eine Sachkostenspanne von 0,20 %, was zeigt, dass die Bank für jeden Euro Bilanzsumme 0,2 Cent an sachbezogenen Kosten aufwenden muss. Dieses Verhältnis hilft einzuschätzen, wie effizient die Bank ihre betrieblichen Ressourcen nutzt.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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