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Rückstellungsstruktur

8. Feb.
1 Min. Lesezeit

Die Rückstellungsstruktur beschreibt die Zusammensetzung der Rückstellungen eines Unternehmens nach der Fristigkeit ihrer erwarteten Inanspruchnahme (kurzfristig, mittelfristig oder langfristig). Sie dient der Einschätzung, in welchem Zeitraum mit Mittelabflüssen aus Rückstellungen zu rechnen ist und erlaubt begrenzte Aussagen zur Finanzlage und Liquiditätslage des Unternehmens. (vgl. Roos 2024, S. 398)


Beispiel: Ein Unternehmen weist Rückstellungen in Höhe von insgesamt 1.000.000 € aus. Davon entfallen 400.000 € auf Rückstellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und 600.000 € auf langfristige Rückstellungen. Die kurzfristige Rückstellungsstruktur beträgt damit 40 %. Das bedeutet, dass 40 % der Rückstellungen voraussichtlich innerhalb eines Jahres zu Zahlungen führen.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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