Rudebusch Modell
Das Rudebusch-Modell ist ein neukeynesianisches makroökonomisches Modell, das aus einer Phillipskurve, einer IS-Funktion und einer geldpolitischen Regel (meist Taylor-Regel) besteht und dazu dient, die Wirkungen geldpolitischer Regeln auf Inflation und Produktionslücke empirisch zu analysieren. (vgl. Plaasch 2025, S. 32 ff.)
Beispiel: Angenommen, die Inflation liegt bei 3 % und damit über dem Zielwert von 2 %, während die Produktion leicht über ihrem Potenzial liegt. Im Rudebusch Modell führt dies über die Phillipskurve zu weiterem Inflationsdruck und über die IS-Funktion zu hoher Nachfrage. Die in das Modell integrierte Taylor-Regel reagiert darauf, indem die Zentralbank den Leitzins anhebt, um Nachfrage und Inflation wieder zu dämpfen.
Plaasch, J. (2025): Geldpolitik und Kreditzyklen aus makroprudenzieller Sicht. Wiesebaden: Springer Fachmedien




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