Rollentheorie der Personalführung
Die Rollentheorie der Personalführung besagt, dass Führung durch das Zusammenspiel von Erwartungen zwischen Führungskraft und Gruppenmitgliedern entsteht. Von einer Führungskraft werden sowohl aufgabenorientiertes Verhalten als auch soziale Fähigkeiten erwartet. Dabei stehen die Rollen und die damit verbundenen Erwartungen im Mittelpunkt, nicht die persönlichen Eigenschaften der Führungskraft. (vgl. Macharzina/Wolf 2023, S. 610 f.)
Beispiel: Ein Team erwartet von seiner Führungskraft, dass sie Aufgaben klar verteilt und Ziele erreicht, aber auch zuhört, bei Konflikten vermittelt und die Mitarbeitenden unterstützt. Die Führungskraft muss also sowohl ihre aufgabenbezogene als auch ihre soziale Rolle erfüllen, um den Erwartungen des Teams gerecht zu werden.
Macharzina, K.; Wolf, J. (2023): Unternehmensführung. Das internationale Managementwissen Konzepte – Methoden – Praxis. 12. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien




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