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Risky Shift

Der Risky Shift beschreibt das Phänomen, dass Gruppen bei Entscheidungen oft risikofreudiger sind als die einzelnen Mitglieder zuvor individuell. Gruppen treffen also häufiger mutigere oder riskantere Entscheidungen als die Durchschnittsmeinung der Einzelpersonen vor der Diskussion. Dies liegt unter anderem an der Diffusion der Verantwortung, dem Austausch von Argumenten und der Attraktivität risikofreudiger Meinungen in der Gruppe. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 390 f.)


Beispiel: Eine Gruppe von Investoren diskutiert, ob sie in ein riskantes Startup investieren sollen. Einzelne wären eher vorsichtig gewesen, doch nach der Diskussion entscheidet sich die Gruppe gemeinsam für die riskante Investition – also mutiger als die meisten Einzelpersonen vorher.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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