Risk-Shifting
- Andreas Armster

- 27. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Risk-Shifting bezeichnet das Verhalten von Banken, bei dem sie aufgrund veränderter Rahmenbedingungen (z. B. steigender Zinsen oder sinkender Gewinne) bewusst höhere Risiken eingehen, um ihre Erträge zu sichern oder Verluste auszugleichen. (vgl. Dierks 2022, S. 191)
Beispiel: Nach einer Zinserhöhung sinken die Gewinnmargen einer Bank. Um die Verluste auszugleichen, vergibt sie vermehrt Kredite an riskantere Kunden mit höherer Ausfallwahrscheinlichkeit, da diese höhere Zinsen zahlen.
Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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