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Risikoquote

10. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Die Risikoquote gibt das Verhältnis des gesamten Risikovorsorgebestands zum Kreditvolumen einer Bank wieder. Sie zeigt, welcher Anteil der vergebenen Kredite durch Rückstellungen für mögliche Ausfälle abgesichert ist. Eine hohe Quote kann sowohl auf vorsichtiges Risikomanagement als auch auf eine höhere Risikobelastung des Kreditportfolios hinweisen. Sie sollte stets zusammen mit weiteren Kennzahlen zur Beurteilung des Kreditrisikos betrachtet werden. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 119)


Beispiel: Die Bank hat ein Kreditvolumen von 200 Millionen Euro und bildet dafür Risikovorsorge in Höhe von 6,3 Millionen Euro. Daraus ergibt sich eine Risikoquote von 3,15 %. Das bedeutet, dass rund 3 % des gesamten Kreditportfolios durch Rückstellungen gegen mögliche Ausfälle abgesichert sind, was einen Hinweis auf die Vorsicht der Bank im Kreditgeschäft gibt.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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