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Risikoanalyse

4. Jan.
1 Min. Lesezeit

Die Risikoanalyse ist ein Verfahren, das die Unsicherheit von Investitionsprojekten quantifiziert, indem es die Wahrscheinlichkeitsverteilungen der relevanten Inputgrößen (z. B. Rückflüsse, Kosten, Preise) kombiniert, um die Wahrscheinlichkeitsverteilung der Zielgröße (z. B. Kapitalwert) zu ermitteln. Dadurch wird das Risikoprofil der Investition sichtbar, das zeigt, wie wahrscheinlich bestimmte Ergebnisse sind und wie stark sie schwanken. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 161 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen bewertet eine Investition mit unsicheren Rückflüssen in den kommenden fünf Jahren. Für jede Periode werden Wahrscheinlichkeitsverteilungen der Absatzmenge, des Absatzpreises und der Kosten erstellt. Durch Simulation von 10.000 Szenarien wird die Wahrscheinlichkeitsverteilung des Kapitalwerts berechnet. Ergebnis: Mit 55 % Wahrscheinlichkeit ist der Kapitalwert positiv, mit 45 % negativ. So kann das Unternehmen abschätzen, wie riskant die Investition ist.


Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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