Residualelastizität
- Andreas Armster

- vor 4 Tagen
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Die Residualelastizität misst, wie stark sich die nach Steuern verbleibende Bemessungsgrundlage relativ zur ursprünglichen Bemessungsgrundlage verändert. Sie zeigt damit, wie sensibel das verfügbare Einkommen auf Änderungen der Steuerbemessungsgrundlage reagiert. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 209)
Beispiel: Steigt die Bemessungsgrundlage um 10 % und erhöht sich das nach Steuern verbleibende Einkommen nur um 7 %, beträgt die Residualelastizität 0,7.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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