top of page
Affiliate.png

Residual Loss

26. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Residual Loss bezeichnet den verbleibenden Wohlfahrtsverlust bzw. Leistungsverlust, der entsteht, weil der Agent trotz Monitoring-Maßnahmen und Bonding-Maßnahmen nicht exakt im Sinne des Prinzipals handelt. Er misst die Differenz zwischen der tatsächlichen Agentenleistung und der für den Prinzipal optimalen Leistung. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 153)


Beispiel: Ein Manager wird durch Kontrollen und Bonuszahlungen zu guter Leistung angehalten, trifft aber dennoch nicht die für den Unternehmenseigentümer beste Investitionsentscheidung. Der daraus entstehende entgangene Gewinn stellt den Residual Loss dar, also den verbleibenden Verlust trotz Überwachungsmaßnahmen und Anreizmaßnahmen.


Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag

Kommentare


bottom of page