Reservenbildende Bilanzpolitik
- Andreas Armster

- 7. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Reservenbildende Bilanzpolitik bezeichnet eine konservative Gestaltung des Jahresabschlusses, bei der durch vorsichtige Ansatzentscheidungen und Bewertungsentscheidungen bewusst stille oder offene Rücklagen aufgebaut und Gewinne niedriger ausgewiesen werden, als sie wirtschaftlich tatsächlich sind. (vgl. Roos 2024, S. 372 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen nimmt bei einer nur vorübergehenden Wertminderung einer Finanzanlage eine außerplanmäßige Abschreibung vor. Dadurch sinkt der ausgewiesene Jahresgewinn, und es werden stille Reserven aufgebaut.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



Kommentare