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Reserven

4. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Reserven bezeichnen die bilanztechnische Vermögensbildung eines Unternehmens in Form von offenen Rücklagen oder stillen Reserven. Offene Rücklagen werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen, während stille Reserven durch nicht ausgewiesene Wertsteigerungen oder eine vorsichtige Bewertung von Vermögensgegenständen beziehungsweise Schulden entstehen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 206)


Beispiel: Ein Unternehmen erzielt einen Jahresüberschuss von 100.000 € und stellt davon 20.000 € in eine Gewinnrücklage ein. Diese bilden offene Reserven. Eine Maschine mit einem tatsächlichen Wert von 80.000 €, die bilanziell nur mit 60.000 € angesetzt wird, enthält hingegen eine stille Reserve von 20.000 €.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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