Reproduktive Substanzerhaltung
- Andreas Armster

- 1. Feb.
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Reproduktive Substanzerhaltung bedeutet, dass ein Unternehmen nur dann Gewinn erzielt, wenn aus den Erlösen einer Periode alle im Produktionsprozess verbrauchten Güter in gleicher Menge und Qualität wiederbeschafft werden können; erst der darüber hinausgehende Betrag ist ausschüttungsfähig, ohne die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu beeinträchtigen. (vgl. Roos 2024, S. 55 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Waren für 700 €. Um die im Produktionsprozess verbrauchten Waren in gleicher Menge und Qualität wiederzubeschaffen, werden 360 € benötigt. Der darüber hinausgehende Betrag von 340 € kann ausgeschüttet werden, ohne die betriebliche Substanz zu gefährden.
Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag



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