top of page
Affiliate.png

Reproduktive Substanzerhaltung

1. Feb.
1 Min. Lesezeit

Reproduktive Substanzerhaltung bedeutet, dass ein Unternehmen nur dann Gewinn erzielt, wenn aus den Erlösen einer Periode alle im Produktionsprozess verbrauchten Güter in gleicher Menge und Qualität wiederbeschafft werden können; erst der darüber hinausgehende Betrag ist ausschüttungsfähig, ohne die Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu beeinträchtigen. (vgl. Roos 2024, S. 55 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen verkauft Waren für 700 €. Um die im Produktionsprozess verbrauchten Waren in gleicher Menge und Qualität wiederzubeschaffen, werden 360 € benötigt. Der darüber hinausgehende Betrag von 340 € kann ausgeschüttet werden, ohne die betriebliche Substanz zu gefährden.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

Kommentare


bottom of page