Rentabilitätsvergleichsrechnung
- Andreas Armster

- 3. Jan.
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Die Rentabilitätsvergleichsrechnung bewertet Investitionen anhand der Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Sie setzt den durchschnittlichen Gewinn einer Investition ins Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Kapital, um zu ermitteln, welche Alternative pro eingesetzter Geldeinheit den höchsten Ertrag erzielt. So kann auch bei unterschiedlichen Kapitaleinsätzen eine objektive Rangfolge der Investitionsprojekte bestimmt werden. (vgl. Hölscher/Helms 2018, S. 47 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen prüft zwei Maschinen: Maschine A kostet 750.000 EUR und erwirtschaftet einen jährlichen Gewinn von 135.000 EUR, Maschine B kostet 900.000 EUR bei einem Gewinn von 126.000 EUR pro Jahr. Die Rentabilitätsvergleichsrechnung setzt den Gewinn ins Verhältnis zum Kapitaleinsatz: Maschine A erzielt 18 % Rendite (135.000 / 750.000), Maschine B nur 14 % (126.000 / 900.000). Daher wäre Maschine A aufgrund der höheren Rentabilität die wirtschaftlich vorteilhaftere Investition.
Hölscher, R.; Helms, N. (2018): Investition und Finanzierung. 2. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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