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Relativismus

Der Relativismus ist die Auffassung, dass Wahrheit oder Wissen nicht absolut, sondern immer abhängig von Perspektiven, Kulturen oder Denksystemen sind. Es gibt also keine allgemeingültige Wahrheit, sondern nur „wahr für jemanden“ oder „wahr in einem bestimmten System“. (vgl. Reef 2018, S. 59 ff.)


Beispiel: In der Wirtschaft können unterschiedliche Schulen (z. B. Keynesianismus vs. Neoklassik) dieselbe Krise unterschiedlich erklären und lösen wollen. Ein Relativist würde sagen: Keine dieser Theorien ist objektiv „wahrer“ als die andere, sondern jede ist nur innerhalb ihres eigenen Denkmodells gültig.


Reef, B. (2018): Konstruktivismus in der Didaktik der politischen Bildung. Eine Kritik. Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich

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