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Relative Substanzerhaltung

Relative Substanzerhaltung liegt vor, wenn ein Unternehmen am Periodenende nicht nur die verbrauchten Güter mengenmäßig und qualitätsmäßig ersetzen kann, sondern zusätzlich seine relative Marktstellung erhält. Gewinn ist erst der Betrag, der nach Wiederbeschaffung der aktuell marktüblichen (ggf. verbesserten) Produktionsmittel inklusive eines Wachstumszuschlags verbleibt. (vgl. Roos 2024, S. 55 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen erzielt Umsätze von 700 €. Um seine Marktstellung zu halten, muss es die verbrauchten Produktionsmittel nicht nur ersetzen, sondern auf den neuen Marktstandard aufrüsten; das kostet 500 €. Zusätzlich wird ein Wachstumszuschlag von 10 € angesetzt. Damit sind 190 € (700 − 500 − 10) ausschüttungsfähig; alles darüber hinaus dient der Sicherung der relativen Substanz.


Roos, B. (2024): Grundlagen der Bilanzierung. 2. Auflage. München: UVK Verlag

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