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Reingewinnspanne

9. Dez. 2025
1 Min. Lesezeit

Die Reingewinnspanne gibt den vorsteuerlichen Gewinn einer Bank im Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme an. Sie setzt das Betriebsergebnis und das außerordentliche Ergebnis ins Verhältnis zur Bilanzsumme und dient als Maßstab für die Ertragskraft bzw. Leistungsfähigkeit der Bank. Ein Anstieg der Kennzahl weist auf steigende Gewinne aus dem Kerngeschäft oder außerordentlichen Erträgen hin. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 86 f.)


Beispiel: Eine Bank, die in einem Jahr aus ihrem regulären Geschäft 50 Mio. € Gewinn erzielt und zusätzlich 5 Mio. € aus außerordentlichen Erträgen verbucht. Bei einer durchschnittlichen Bilanzsumme von 1 Mrd. € ergibt sich eine Reingewinnspanne von 5,5 %. Dies zeigt, dass die Bank auf ihr eingesetztes Kapital vor Steuern einen Gewinn von 5,5 % erwirtschaftet hat.


Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler

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