Reihenfertigung
Aktualisiert: 9. Okt.
Die Reihenfertigung ist ein Organisationsprinzip der Fertigung, bei dem die Betriebsmittel entsprechend der Reihenfolge der einzelnen Produktionsschritte angeordnet werden. Die aufeinanderfolgenden Fertigungsphasen sind kontinuierlich miteinander verbunden, sodass die Produkte entlang des Produktionsflusses von einer Maschinengruppe zur nächsten gelangen. Eine rationelle organisatorische Gestaltung kann dabei Kosten und Durchlaufzeiten reduzieren. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 204)
Beispiel: In einer Möbelfabrik werden die Maschinen in der Reihenfolge des Produktionsablaufs angeordnet: Zuerst wird das Holz zugeschnitten, anschließend geschliffen, dann zusammengesetzt und schließlich lackiert. Die Werkstücke durchlaufen diese Stationen nacheinander, wodurch unnötige Transportwege und Wartezeiten verringert werden.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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