Regressiver Steuertarif
- Andreas Armster

- vor 4 Tagen
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Ein regressiver Steuertarif liegt vor, wenn der Durchschnittssteuersatz mit steigender Bemessungsgrundlage sinkt. Der Grenzsteuersatz ist dabei geringer als der Durchschnittssteuersatz, sodass höhere Bemessungsgrundlagen relativ weniger stark belastet werden als niedrigere. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 207 ff.)
Beispiel: Beträgt die Bemessungsgrundlage 1.000 Euro, entspricht dies einem Durchschnittssteuersatz von 10 %. Steigt die Bemessungsgrundlage auf 2.000 Euro, sinkt der Durchschnittssteuersatz auf 5 %, da der Steuerbetrag unverändert bleibt.
Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien



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