Regressive variable Kosten
- Andreas Armster

- 4. Sept. 2025
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Regressive variable Kosten liegen vor, wenn die variablen Kosten bei steigender Beschäftigung absolut sinken. Das bedeutet, dass die Gesamtkosten mit wachsender Produktionsmenge nicht nur langsamer steigen, sondern tatsächlich abnehmen. Der Elastizitätsgrad ist daher kleiner als 0. (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 60 ff.)
Beispiel: Ein Kino hat fixe Heizkosten von 30 € pro Tag. Bei 20 Besuchern entfallen also 30 € auf die Gesamtkosten. Steigt die Besucherzahl auf 40, verteilen sich die Heizkosten auf mehr Personen, und die variablen Kosten pro Besucher sinken. Da die Gesamtkosten in diesem Fall absolut abnehmen oder auf die Bezugsgröße heruntergerechnet kleiner werden, handelt es sich um regressive Kosten. Der Elastizitätsgrad liegt hier unter 0.
Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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