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Regressive Kosten

4. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Regressive Kosten sind variable Kosten, die sich entgegengesetzt zur Veränderung einer Kosteneinflussgröße entwickeln. Sie sinken, wenn die Kosteneinflussgröße zunimmt, und steigen, wenn sie abnimmt. Dieser Kostenverlauf tritt in der Praxis nur selten auf. Im Unterschied dazu steigen degressive Kosten bei zunehmender Kosteneinflussgröße langsamer als proportional. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 204)


Beispiel: Ein Unternehmen benötigt bei einer Produktionsmenge von 1.000 Stück insgesamt 10.000 € an Kosten für bestimmte Ressourcen. Steigt die Produktion auf 2.000 Stück, sinken diese Kosten aufgrund eines besonderen Effekts auf 8.000 €. Bei einer Verringerung auf 1.000 Stück würden sie wieder steigen. Dies veranschaulicht einen regressiven Kostenverlauf.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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