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Regelgebundene Geldpolitik

27. Apr.
1 Min. Lesezeit

Regelgebundene Geldpolitik bezeichnet eine Geldpolitik, bei der die Zentralbank ihre Entscheidungen an festen, vorab definierten Regeln ausrichtet, um Stabilität und Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Dabei wird der Ermessensspielraum eingeschränkt, sodass systematisch und vorhersehbar auf wirtschaftliche Entwicklungen reagiert wird. (vgl. Dierks 2022, S. 156 ff.)


Beispiel: Nach der Taylor-Regel erhöht die Zentralbank automatisch den Leitzins, wenn die Inflation über 2 % steigt, und senkt ihn, wenn sie darunter liegt – unabhängig von spontanen Einschätzungen.


Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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