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Regelenergiemarkt

Der Regelenergiemarkt ist der Markt, auf dem Übertragungsnetzbetreiber Regelenergie beschaffen, um kurzfristige physische Ungleichgewichte zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch auszugleichen und dadurch die Netzfrequenz stabil bei 50 Hz zu halten. (vgl. Linnemann 2024, S. 250 ff.)


Beispiel: Durch einen plötzlichen Kraftwerksausfall sinkt die Netzfrequenz unter 50 Hz. Der Übertragungsnetzbetreiber ruft über den Regelenergiemarkt kurzfristig positive Regelenergie ab, z. B. indem ein Gaskraftwerk innerhalb weniger Minuten zusätzliche Leistung einspeist, um die Frequenz wieder zu stabilisieren.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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