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Referenzpreiseffekte

Referenzpreiseffekte beschreiben, dass Nachfrager Preise anhand eines internen Referenzpreises bewerten, der sich durch neue Preisreize schrittweise anpasst. Nach einer Preisänderung reagiert der Absatz daher zunächst stärker und nähert sich erst allmählich dem neuen Gleichgewicht an, sobald sich der Referenzpreis stabilisiert hat. (vgl. Pechtl 2014, S. 309 f.)


Beispiel: Ein Kunde ist es gewohnt, dass eine Tafel Schokolade etwa 1 € kostet. Wird der Preis dauerhaft auf 1,50 € erhöht, bricht der Absatz zunächst stark ein, weil der neue Preis deutlich über dem internen Referenzpreis liegt. Mit der Zeit gewöhnt sich der Kunde jedoch an das höhere Preisniveau, sein Referenzpreis passt sich an und der Absatz stabilisiert sich allmählich.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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