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Referendariat - 64. Schultag

Heute stand ein besonderer Termin in meinem Referendariat an: die Gruppenhospitation. Im Fach Geschäftsprozesse habe ich im Bildungsgang der Industriekaufleute eine Unterrichtsstunde geleitet, die ich gemeinsam mit einem Mitreferendaren vorbereitet hatte. Das Thema war ein Klassiker der Finanzierung: Leasing versus Kreditkauf, konkret erarbeitet am Praxisbeispiel einer Firmenfahrzeug-Anschaffung.


Wie es im Schulalltag oft so ist, lief die Stunde nicht exakt nach dem „Masterplan“. Doch auch wenn ich vom ursprünglichen Entwurf abweichen musste, konnte ich alle geplanten Phasen erfolgreich abschließen. Der Einstieg gelang sehr organisch: Ich präsentierte den Lernenden die Ausgangssituation, woraufhin sie selbstständig den Arbeitsauftrag formulierten. Da die Begriffe Kreditkauf und Leasing sofort fielen, fiel mir der Übergang in die Erarbeitung leicht.


Im Nachhinein wurde mir jedoch klar, dass ich diese Begriffe vor der Arbeitsphase noch einmal explizit hätte klären sollen. Diese fehlende Präzision führte dazu, dass sich einige Lernende im Umgang mit den konkreten Angeboten zunächst schwertaten.


Methodisch setzte ich auf das bewährte Think-Pair-Share-Verfahren. Nach einer individuellen Kostenberechnung tauschten sich die Lernenden in Partnerarbeit aus, um ihre Ergebnisse zu validieren. Dabei mussten sie nicht nur rechnen, sondern auch die Leitlinien des Unternehmens einbeziehen, um eine fundierte Entscheidung für eine der beiden Finanzierungsformen zu treffen. Nach der Ergebnissicherung im Plenum beendete ich die Stunde mit einer Evaluation durch ein One-Minute-Paper.


In der anschließenden Reflexion mit unserer Fachleitung haben wir die Stunde gemeinsam analysiert. Dabei wurden viele spannende Potenziale sichtbar, die mir für meine kommenden Unterrichtsbesuche wertvolle Impulse geben.

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